Neue Eignerstrategie für die Axpo-Holding AG

Die Axpo-Aktionärskantone (ZH, AG, SH, GL, ZG) und die zugehörigen EVU-Aktionäre (EKZ, AEW, EKT und SAK) beabsichtigen, den nicht mehr zeitgemässen NOK-Gründungsvertrag vom 22. April 1914 durch einen zeitgemässen Aktionärsbindungsvertrag (ABV) mit einer Eignerstrategie (ES) und mit neuen Statuten abzulösen. Ein erster Versuch scheiterte am Widerstand des Kantons SH. Dies bietet Gelegenheit, die rechtlich-institutionelle Neuordnung der Unternehmung aufgrund der zwi- schenzeitlich mit der Axpo gemachten Erfahrungen nochmals zu überdenken und – wenn angezeigt – auf zwischenzeitlich veränderte energie-, klima- und versorgungspolitische Rahmenbedingungen und Dringlichkeiten auszurichten.

Stellungnahme des Vereins energie-wende-ja zum indirekten Gegenvorschlag (Änderung des Kernenergiegesetzes) zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)»

Der Verein energie-wende-ja hat am 3. April 2025 im Anhang seine Stellungnahme zum indirekten Gegenvorschlag (Änderung des Kernenergiegesetzes) zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)»  an die gesetzesrevisionen@bfe.admin.ch zugestellt.

Mit Freude nehmen wir zur Kenntnis, dass der Bundesrat die Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout-Stoppen)» ablehnt. Allerdings können wir nicht nachvollziehen, wieso ein Gegenvorschlag vorgelegt wird, der inhaltlich über das hinausgeht, was in der Initiative verlangt wird. Während diese umwelt- und klimaschädliche Produktionsarten von Strom ausschliesst, erlaubt der Gegenvorschlag diese weiterhin.

Der Gegenvorschlag stellt daher keinen Kompromiss dar, sondern geht weit über das hinaus, was die Initiative fordert. Zudem kritisieren wir die Art und Weise der Vorlage.

Wir fordern sie daher auf, die Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout-Stoppen)» ohne Gegenvorschlag zur Abstimmung zu bringen.

Enttäuschende Vorschläge des UVEK zum Vorgehen nach dem Nein zum Autobahnausbau

Der Verein energie-wende-ja ist enttäuscht vom wenig innovativen Vorgehen, welches das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am 28. Januar 2025 präsentierte, und fordert vom Bundesrat eine Anpassung der Planung unter Berücksichtigung unserer zielführenden Ideen.

Offener Brief an Bundesrat Albert Rösti zur Verkehrswende

Der Verein energie-wende-ja ist über das Nein zum Autobahnausbau am 24. November 2024 erfreut. Dieser Entscheid markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu einer ressourcen- und energieschonenden Mobilitätszukunft. Der Bund hat mit den Verkehrsperspektiven 2050 aufgezeigt, dass das Verkehrswachstum reduziert werden kann, selbst bei Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Der Bund ist aufgerufen, zusammen mit allen weiteren Akteuren das Szenario «Nachhaltige Gesellschaft» seiner Verkehrsperspektiven 2050 mit allen notwendigen Massnahmen umzusetzen. In einem offenen Brief an Bundesrat Rösti zeigen wir nächste zweckmässige Schritte auf. 

Strategie Nachhaltige Mobilität mit mehr Effizienz

Nachhaltige Mobilität ist möglich, das zeigen die Verkehrsperspektiven des Bundes. Dabei ist für energie-wende-ja klar, dass die entsprechenden Massnahmen realisiert werden müssen. Im Vordergrund steht die Steigerung der Effizienz auf allen Ebenen: Bessere Auslastung der Fahrzeuge, bessere Nutzung der Verkehrsflächen, Förderung des effizienteren ÖV und Langsamverkehr, Einsatz selbtfahrende Fahrzeige als Teil des ÖV, Internalisierung der externen Kosten. 

Bedeutung und zweckmässige Umsetzung Berner Solar-Initiative für den Kanton Bern

Die Berner Solar-Initiative schafft notwendige Impulse für die Nutzung der Solarenergie auf geeigneten Dächern und an Fassaden bei Neubauten und Sanierungen. Die Zumutbarkeit und Wirtschatlichkeit spielen als Kriterien für die Umsetzung des Berner Regierungsrates eine entscheidende Rolle.

Ein anhaltender und kontinuierlicher Ausbau der Solarenergie wird gewährleistet, eine einmalige Chance für mehr Energie-Autonomie für Hauseigentümer, Mieterschaft und Regionen unter Wahrung des Landschafts- und Heimatschutzes. Die Versorgungssicherheit wird im Kanton Bern unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit und zu tragbaren Kosten sichergestellt, es ist also eine Stärkung der Berner Wirtschaftskraft und des Klimaschutzes zu erwarten.

Referat Ruedi Meier, Dr. oec.publ./Raumplaner ETH-Z
Präsident energie-wende-ja

Offener Brief an Bundesrat Albert Rösti zur Verkehrswende

Der Verein energie-wende-ja ist über das Nein zum Autobahnausbau am 24. November 2024 erfreut. Dieser Entscheid markiert einen Meilenstein auf dem Weg zu einer ressourcen- und energieschonenden Mobilitätszukunft. Der Bund hat mit den Verkehrsperspektiven 2050 aufgezeigt, dass das Verkehrswachstum reduziert werden kann, selbst bei Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Der Bund ist aufgerufen, zusammen mit allen weiteren Akteuren das Szenario «Nachhaltige Gesellschaft» seiner Verkehrsperspektiven 2050 mit allen notwendigen Massnahmen umzusetzen. In einem offenen Brief an Bundesrat Rösti zeigen wir nächste zweckmässige Schritte auf.