Verteilungswirkungen von Lenkungsabgaben: Ausgewählte Modellergebnisse Justice sociale Alliance climatique

Die Analyse untersucht die sozialen Auswirkungen von Lenkungsabgaben im Kontext der Klimapolitik. Sie zeigt, dass solche Abgaben zwar kurzfristig zusätzliche Kosten für Haushalte verursachen können, insbesondere durch höhere Energiepreise. Gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass durch eine gezielte Rückverteilung der Einnahmen die finanzielle Belastung ausgeglichen oder sogar ins Gegenteil verkehrt werden kann.

Vor allem Haushalte mit tiefem und mittlerem Einkommen profitieren tendenziell von diesen Rückverteilungsmechanismen, während höhere Einkommen stärker belastet werden. Insgesamt kommt die Analyse zum Schluss, dass Lenkungsabgaben ein wirksames und gleichzeitig sozialverträgliches Instrument zur Unterstützung der Klimawende darstellen können, sofern sie entsprechend ausgestaltet sind.

CO2-Gesetz: Hohe Wirksamkeit mit Sozialverträglichkeit

Das CO2-Gesetz reduziert wirksam Emissionen und fördert den Umstieg auf klimafreundliche Lösungen durch Anreize und Fördermassnahmen. Die Abgaben sind vermeidbar und belasten Haushalte nur gering, wobei tiefere Einkommen besonders geschützt werden.

Dank der Rückverteilung profitieren viele Haushalte finanziell. Gleichzeitig stärkt das Gesetz langfristig Wirtschaft, Innovation und Lebensqualität in der Schweiz.

Stellungnahme energie-wende-ja zu den Vorschlägen des Bundesrats zur Klimapolitik nach 2030

Der Bundesrat schlägt vor, neben Anreizen für Emissionsminderungen und einem neuen Rahmengesetz zur
CO2- Entnahme und -speicherung, die bisherige CO2-Lenkungsabgabe im Brennstoffbereich und die
Finanzierungsabgabe bei den Treibstoffen durch ein Emissionshandelssystem (EHS) zu ersetzen. Auf höhere oder neue Abgaben soll verzichtet werden.

Aktuell präsentiert sich die Situation bei der Entwicklung der Treibhausgase in der Schweiz so, dass wir uns in keinem der relevanten Bereiche von THG-Emissionen auf dem Zielpfad zu Netto-Null bis 2050 befinden. Werden die Landwirtschaft, die Zementindustrie und die KVA ausgeklammert, bestehen die grössten Defiziteim Mobilitätsbereich und beim Flugverkehr.

Stellungnahme zur Klimafonds-Initiative

Der Vorstand von energie-wende-ja (ewj) hat zur Klimafonds-Initiative die Ja-Parole beschlossen, die am 8. März 2026 zur Abstimmung gelangt. Gemäss Initiativtext sollen 0.5 bis 1 Prozent gemessen am BIP oder rund 4 bis 8 Milliarden Franken pro Jahr mehr für den Klimaschutz eingesetzt werden. Die Schuldenbremse darf dabei umgangen werden. Der stockenden Energiewende wird neuer Schwung verliehen. Der Vorstand von ewj verbindet die Zustimmung zur Klimafonds-Initiative mit der Erwartung, dass die Umsetzung mit positiven Anreizen etwa bei der Mittelbeschaffung und der Sozialverträglichkeit angegangen wird. Damit wird ein Schritt zu einer sicheren und gerechteren Zukunft gemacht.

Initiativtext: https://klima-fonds.ch/#initiative

Referate zu Gleichheiten/Ungleichheiten – Gerechtigkeit? Teile 1 bis 6 / Presentations sur les égalités/inégalités – Justice ? Parties 1 à 6 – Neu auch im FR

Teile 1-4 Deutsch

Teile 1-4 Französisch

Teile 5-6 Deutsch

Teile 5-6 Französisch

Feedbacks zum Referat und den Ausführungen nimmt Ruedi Meier gerne entgegen: ruedimeier@bluewin.ch.

Ruedi Meier se fera un plaisir de recevoir vos commentaires sur la présentation et les explications fournies : ruedimeier@bluewin.ch.

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